Das Arbeitsrecht gewinnt im modernen Wirtschaftsleben einen immer größeren Umfang und Bedeutung. Dabei sind nur Teilbereiche gesetzlich geregelt und der überwiegende Teil des Rechtsgebiets durch sog. Richterrecht, also Urteile der Landesarbeitsgerichte und des Bundesarbeitsgerichts geregelt. Darüber hinaus bestehen häufig Überschneidungen zum Handelsrecht, allgemeinen Zivilrecht, Steuerrecht und Sozialrecht.

arbeitsrechtOftmals schwierig ist schon die Feststellung, ob überhaupt ein Arbeitsverhältnis vorliegt, also der Betreffende weisungsgebunden in zeitlicher, örtlicher und fachlicher Hinsicht ist, in eine fremde Arbeitsorganisation eingegliedert ist und kein unternehmerisches Risiko trägt. Erst dann ist ein Arbeitsverhältnis gegeben und das Arbeitsgericht zuständig.

Im Rahmen vorsorgender Rechtspflege ist es ratsam, schon vor Abschluss von Arbeits- und Dienstverträgen anwaltlichen Rat zu suchen, um einen möglichst rechtssicheren Arbeitsvertrag gestalten zu können.


Bei Schwierigkeiten im Arbeitsverhältnis sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer möglichst frühzeitig kompetente Beratung in Anspruch nehmen, um eventuelle Fehlvorstellungen zu korrigieren und problematische Situationen nicht eskalieren zu lassen.


Auch bei einverständlicher Beendigung eines Arbeitsverhältnisses bedürfen die Gestaltung von Aufhebungs- oder Abwicklungsverträgen juristischen Beistands, um Ärger mit der Arbeitsverwaltung oder der ARGE zu vermeiden.


Die „Geheimsprache der Arbeitszeugnisse“ sollten von Arbeitgebern beherrscht und von Arbeitnehmern verstanden werden.

Falls einverständliche Regelungen nicht mehr möglich sind, muss ein Arbeitgeber genau überlegen, ob und wie er kündigen kann. Arbeitnehmer werden im Kündigungsfall regelmäßig rechtlichen Beistand benötigen, um ihre Ansprüche auf Weiterbeschäftigung, Abfindung, Ansprüche auf
Urlaub und mögliche Freistellung prüfen und durchsetzen zu lassen.

Bundesweite Vertretung und Prozessführung vor allen Arbeitsgerichten ( in allen Instanzen ).